Umbereifung Perfekt 401 und Zwillingsreifen R324B

      Umbereifung Perfekt 401 und Zwillingsreifen R324B

      Wer von euch hat Zwillingsreifen auf seinem Hanomag?
      Was muss ich beachten bei dem Betrieb auf Öfentlichen Strassen?
      Wenn die Breite nicht über 2,55m geht?
      Es solllen 10-28 als Zwillinge an den P401 montiert werden.
      Warscheinlich mit Kock Tunnel.
      Die Antriebsräder sind ebenfalls in 10-28.
      Mein You Tube Channel: HanomagHannover

      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

      Beiträge und Bildmaterial von mir, dürfen ohne meine erlaubnis, nicht ausserhalb des Forums, veröffentlicht werden !

      MfG R 324 B
      ...rein Interesse halber, wie ist das eigentlich bei Zwillingen mit der Belastung auf Achstrichter und Steckachse?
      Gibt es da Richtwerte von Hanomag?
      Der Perfekt ist ja nicht gerade ein Großschlepper, bei anständig Hinterachsdruck und gutem Gripp stelle ich mir das problematisch vor?!


      Mit freundlichem Gruß
      Matthias
      Denke aber mal das gegen die Reifen wahl 10-28 der TÜV nichts einzuwenden hat.
      Zudem könnte ich sie auch als Reserve Räder nutzen wenn ein Hinterrad vom P401 oder R324 kaputt geht.
      Mein You Tube Channel: HanomagHannover

      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

      Beiträge und Bildmaterial von mir, dürfen ohne meine erlaubnis, nicht ausserhalb des Forums, veröffentlicht werden !

      MfG R 324 B
      Maximal mögliche Tangentialkraft wird aufgrund Traktion größer. Sollte hinsichtlich Torsion der Antriebswellen aber keine Rolle spielen, die sind so dimensioniert daß sie selbst so hohe Dremomente vertragen selbst wenn Du mit der Vorderachse in der Luft hängst. Voraussetzung: "Normale" Ballastierung mit "normalen" Frontgewichten. Nicht ne halbe Tonne am ausgestreckten Frontlader oder so ne Scherze.
      Hinsichtlich Biegemonente wird das natürlich etwas weiter ausgereizt, aber auch da sind die Dinge so ausgelegt worden daß sie den Betrieb von Gitterrädern und Zwillingsrädern einstecken können. Aber auch das setzt eine "normale" Betriebsweise voraus. Der Betrieb von Gitterrädern und Zwillingsräder ist idR für weiche Böden gedacht. Der Flächenschwerpunkt des gemeinsamen Radaufstandspunktes wird sich dabei zwischen den beiden Reifen des Zwillingsrades befinden, also im Vergleich zur Einfachbereifung nur um etwa gut eine halbe Reifenbreite weiter außen als sonst. Wenn jetzt Heini Vollhorst durch unvernünftigen Anbau viel zu Großer Anbauräder/Gitterräder erwirkt daß die innenliegende Bereifung nicht mehr trägt, dann wandert der Schwerpunkt des Aufstandspunktes natürlich in den Bereich der äßeren Räder -> nicht gut. Gleiches gilt für eine Anwendung von nahezu gleichgroßen Radpaaren auf eigentlich festem Untergrund, insbsondere wenn dieser auch noch ziemlich uneben ist. Da kann dann natürlich der gleiche Effekt entstehen. Also bitte nicht mit dem über 1 Tonne schweren Holzspalter im Heck und angebauter Zwillingsbereifung über lehmigen unebenen Waldboden brettern. Das mögen weder die Radlager, noch die Antriebswellen (bei häufig wechselnder Biegebelastung -> Bruch).
      Besten Gruß
      Kai-Uwe
      ... Hm, aber wann hat man denn im Agrarbereich mal ebenen Boden?
      Grade hier ist doch eine stetig wechselnde Biegebelastung gang und gebe.
      Ich möchte ja nicht die Funktionalität der Zwillinge in Frage stellen.
      Es ist hier ebe wie bei allem, Überbeanspruchung führt zum frühen Tod.

      Mit freundlichem Gruß
      Matthias


      Ich will hier nicht die

      Wiesenblitz schrieb:

      ... Hm, aber wann hat man denn im Agrarbereich mal ebenen Boden?

      Relativ gesehen, alles nur relativ gesehen. Die Rauhigkeitslängen auf Feldflächen wie gewöhnlichen Stoppelfeldern können mE noch als flache Untergründe oder Ebenen bezeichnet werden. Alles andere was bezogen auf die Rauhigkeit (zB Mittelwert der Amplituden pro Meter) darüber hinaus geht, sollte nach Möglichkeit mit Zwillingsrädern umschifft werden. Ich denke da eher an total zerbombte Schotterwege, wo im Schnitt alle 2-3 Meter mit 15-20 cm tiefen großflächenigen Schlaglöchern zu rechnen ist. Oder eben zerklüffteter Waldboden mit ständigen kleinen Hügeln und Rillen größer 40cm Höhe.
      Besten Gruß
      Kai-Uwe
      Hey Leute

      Meint ihr das sich früher einer gedanken darüber gemacht hat wie die Bodenbeschaffenheit in seiner Region ist wenn er Zwillingsreifen drauf machen wollte?
      Als ich vor einigen Jahren in der Nähe von Harren (Schloss Danker ca im Jahr 1990 als Kind 11 Jahre alt) Urlaub gemacht habe kann ich mich nur dran erinner das die dortigen Landwirte jeden Traktor mit Zwillingsreifen ausgestattet hatten.
      Aber warum u wieso habe ich damals noch nicht verstanden.

      krummi-79 schrieb:

      in der Nähe von Harren

      Haren Ems liegt am Arsch der Welt im allertiefsten Emsland. Wer das Emsland kennt weiß daß es da noch mooriger is als in Torfmoorholm. Kein Wunder daß die sehr oft mit Zwillingsräder unterwegs sind. Das macht denen auch relativ wenig, weil die weichen Böden a) kaum Traktion bieten -> kein Drehmoment und b) aufgetürmte Unebenheiten bis 30cm beim Drüberfahren idR breit und platt werden wie n Pannkauken :)
      Besten Gruß
      Kai-Uwe
      Mal ehrlich Bernd, Du willst uns doch wohl nich weismachen daß Haren und umzu eine Metropolregion ist, oder?! Ich behaupte ja auch gar nicht daß es in WTM wer weiß wie viel mehr zu sehen gibt :)
      Ferner liegt WTM nicht im Arsch der Welt, es liegt noch nicht mal im Arsch Ostfrieslands. Denn damit kenne ich mich zufällig aus. Der Arsch Ostfrieslands ist Aurich, bzw ist in Aurich zu finden. Googlet mal nach dem Innovationszentrum von deutschlands größtem Windenergieanlagenhersteller. Das Gebäude hat eine optisch gewöhnunsbedürftige Archiktur. Es haben mir schon mehrfach Leute erzählt daß das erste was ihnen beim Anblick des äußeren Erschungsbildes in den Sinn kam "verglaster Arsch" oder "Arsch Ostrieslands" war ;)
      Besten Gruß
      Kai-Uwe
      Wir hatten in den fünziger Jahren einen R217E mit 10-28 und Zwillings Reifen die etwas kleiner waren, wir benutzten den zum Wiesen walzen auf dem Moor und auch mit einer Grüppenfräse das ging sehr gut im Kriechcgang. Hatten nie Probleme mit den Achsen und damals fuhren wir auf der Strasse zum Feld haben den Tüv nicht gefragt ob das erlaubt ist. Unser Schmied, der Wiesen walzen im Lohnbetrieb machte mit einem Lanz mit eisernen walzrädern, brach ab und zu mal eine Achse wenn er einen Stein traf mit der Außenkante des Rades wo das Moor zur Geest anlief Gruß Waldi
      Konnte inzwischen Felgen für die Reifengrösse 12,4-28 bekommen, nächste woche kommen neue Reifen drauf. Hat jemand hier im Forum, die Reifengrösse eingetragen als Haupträder? Die zurzeit montierten 11,2-28 kommen dann als Zwillinge, je nach bedarf auf den 401 oder den 324. Verbunden werden die Zwillinge mit Kock Tunneln, hat noch jemand Spindeln dafür über?
      Mein You Tube Channel: HanomagHannover

      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

      Beiträge und Bildmaterial von mir, dürfen ohne meine erlaubnis, nicht ausserhalb des Forums, veröffentlicht werden !

      MfG R 324 B

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „R 324 B“ ()

      Hier die Bilder, sie sind noch nicht montiert.
      Bilder
      • DSCN0836.JPG

        45,19 kB, 448×336, 100 mal angesehen
      • DSCN0839.JPG

        46,26 kB, 448×336, 114 mal angesehen
      • DSCN0841.JPG

        41,9 kB, 448×336, 89 mal angesehen
      • DSCN0842.JPG

        45,53 kB, 448×336, 108 mal angesehen
      Mein You Tube Channel: HanomagHannover

      Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.

      Beiträge und Bildmaterial von mir, dürfen ohne meine erlaubnis, nicht ausserhalb des Forums, veröffentlicht werden !

      MfG R 324 B