Im Einsatz ohne Hanomag

      Moin,

      habe mir noch einen Maishäcksler gekauft, Mengele SH 30, BJ 1979.

      Habe damit meine 20 ha Mais gehäckselt, lief ganz gut. Ein paar Verbesserungen sind noch nötig. Abfuhrfahrzeuge sind alle vorhanden, daher hatte das mit dem Häcksler ziemlich Charme. Hat sein Geld schon verdient.
      Der Deutz ist der begrenzende Faktor. Als TTV natürlich ideal. 50 PS mehr wäre für den SH 30 kein Problem.


      Gruß
      Thomas
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      Maßarbeit in Stahl
      Moin,

      der SH 30 soll wieder weg. Hat mir zwar gefallen, aber die Gelegenheit war da und günstig: EIn Selbstfahrer.
      Fast ein Oldtimer, 29 Jahre. Noch etwas schrauben, dann geht´s rund. Mercedes V8, 354 PS.

      Gras-PU 3m und 6-reihiges Kettengebiss dabei.

      Gruß
      Thomas
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      Maßarbeit in Stahl
      Glückwunsch, na, da hast du dir ja was vorgenommen. Aber du bist ja ganz offensichtlich versiert im Schrauben. Gibt es für den Mengele noch neue Ersatzteile oder musst du mit gebrauchten hinkommen? Mengele war ja sogar mal Marktführer bei Häckslern, aber das ist lange her. Ich könnte mir vorstellen, dass da einiges an Verschleissteilen anfällt. Denn wer stellt sonst einen Häcksler ab, der noch so gut aussieht? Andererseits: Für Lohnunternehmer ist die Maschine nicht modern und leistungsfähig genug und die meisten Landwirte hier im Norden lassen eh vom Unternehmer häckseln. Da nehmen sie enge Terminkorridore und überschwere Geräte (Häcksler, dreiachsige Abfuhrwagen) in Kauf.
      Da bist du dann im Vorteil. Du kannst ernten, wann es dir passt.
      Gruß
      Rolf
      Moin,

      die Verschleißteile müssen alle neu. Das gibts alles noch original Busatis. Habe da einen guten Kontakt für Teile und Infos. mengele-haecksler.de

      Der Mengele ist technisch eigentlich ein top Gerät, besser als ein Jaguar 695 mega. Mengele gibts nicht mehr, daher auch deutlich günstiger zu haben. Meine Erkenntnis bei Gebrauchtmaschinen: Die müssen eigentlich alle komplett saniert werden, somit zählt hauptsächlich günstiger Einstandspreis. Der Häcksler stand in Bayern und ein Kollege hat den für mich durchgesehen, daher halbwegs kalkulierbar, was da alles gemacht werden muss. Motor ist top, Karosserie soweit gut. Sonst eben Verschleißteile, Elektrik, paar Lager. Also nichts aufregendes, was einem Sorgen machen müsste.
      2 Jahre damit ernten, dann hat der sein Geld verdient. Überschaubares Risiko und wenn Anfragen für Lohnarbeiten sind, ist das auch machbar. Vielen mittleren und kleineren Betrieben sind die 8 und 10-Reiher einfach zu groß und zu teuer.

      Also Angst vor alten Maschinen habe ich keine... ;) Bei mir muss ja jede Maschine noch ernsthaft arbeiten und mit eigenen Maschinen muss man entweder einen Ersatz parat haben (bei den Schleppern ist das so, da kann ich es mir nicht leisten, dass betrieblich was an einer 50 Jahre alten Maschine hängt) oder man muss mal einen Tag schrauben einplanen. Beim Mähdrescher z.B. ist eigentlich immer ein Tag technischer Dienst in der Ernte. Egal was wir da vorher alles prüfen und vorsorglich reparieren: Irgendwas ist dann doch und wenn wirklich alles hält, wird durch Schusseligkeit was kaputtgefahren...

      Gruß
      Thomas
      Maßarbeit in Stahl
      Ich habe gestern mal die ganzen Unterlagen zum Häcksler durchgesehen: Alles dabei, Betriebsanleitung, Ersatzteilliste und Werkstatthandbuch, alles original.
      Damit kann man oft doch schon 95 % aller Probleme lösen.

      Solche Unterlagen habe ich meistens auch für alle anderen Fahrzeuge. Zum einen ist das absolut hilfreich und auch vom historischen Interesse finde ich persönlich sowas reizvoll.
      Von Traktormüller habe ich schon einige Unterlagen gekauft, tolle Sache! Kann ich jedem nur empfehlen.

      Gruß
      Thomas
      Maßarbeit in Stahl
      ...bin durch!
      Heuer mal den Standard mit AKD 112Z laufen lassen, macht sich gut mit seinen 24PS. Da heißt es noch "der Rhythmus wo ich mit muß"
      Gruß Matthias

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