4 Zylindermotor im R 332 Granit

      4 Zylindermotor im R 332 Granit

      Hallo zusammen,


      habe ein paar Fragen wegen Motornummer und TÜV.

      Mein Hanomag R332 Granit Baujahr 1962 wurde 1988 nach Motorschaden
      abgemeldet,ich habe den darauf folgenden Jahren einen Hanomag Motor
      (Lastwagen ) gekauft und auch eingebaut (leider den defekten Motor
      zum Schrott gegeben) aber nicht fertiggestellt aus Zeitmangel und
      anderen Gründen in einer Halle abgestellt und möchte ihn jetzt
      restaurieren.

      Meine Frage zum Motor es fehlt die aufgenietete Motornummer , die
      Teilenummer im Motorblock

      239 CL und 47 151 101 105 es ist ein 4 Zylinder Motor hat kein
      Roots-Gebläse oder ist eine Motornummer noch wo eingeschlagen?

      auf der Einspritzpumpe Bosch die Nummer 50837443 PE4A 60C310 LS
      1088

      Meine info-

      www.theopold-lemgo.de/index.html?http://www.theopold-lemgo.de/html/hanomag-vda-datenblaetter.html
      Hanomag Kurier Kastenwagen, VDA-Datenblat 399

      (Es könnte der 60 PS Motor D 28 CL vom Kurier sein wegen der
      Einspritzpumpennummer )

      Wie Wichtig ist die Motornummer für den TÜV, kann ich den
      größeren Motor eintragen lasen?

      Was mache ich wegen der fehlenden Motornummer?

      Wenn es der 60 PS Motor ist macht er 3000 U/min der Granit Motor
      2200 U/min,

      wen ich richtig Umrechne würde der Hanomag dann ca. 27 St/km
      fahren geht das auch beim TÜV durch oder muss ich den Motor drosseln
      das der Hanomag nur 20 km macht


      Herzlichen Dank schon mal vorab


      Georg
      Hallo Georg,
      Schau mal unter
      hanomag-lkw-traktoren.de/
      im Infobrief Nr. 78 steht einiges über Bestimmung von Motoren. In irgend einem anderen Brief steht auch noch etwas über nachträglichen Einbau von D28 Motoren und damit verbundenen Angleichungungen der Drehzahl.
      Ich fahre ebenfalls einen 332 mit D28 Motor, 27 km/h kann hinkommen, ich tue es ihm aber nicht an. Bei 2200 hat er so um die 50, bei 3000 U/min liegen dann deine 60 Ps an. Ob du ihn so hoch drehen solltest kannst allerdings nur du selbst entscheiden....
      Ich würde den Regler der ESP so einstellen oder einstellen lassen, dass der Motor nicht über 2200/min. dreht. Dann sinkt die Leistung auf einen Wert ab, der etwa dem R442 also 42PS entspricht. Ob der TÜV dann diese Leistung akzeptiert und in das Gutachten übernimmt, steht dahin.
      Hallo Georg, guck mal bitte auf die Rückseite des ESP Reglers, da kannst Du die Abregeldrehzahl direkt ablesen. Ferner kannst Du leicht erkennen ob es sich bei dem Regler um einen für den LKW bestimmten handelt oder ob dieser auch für den Schlepper geeignet ist. Die RQ Regler sind nur für den LKW brauchbar (Leerlauf-Enddrehzahl-Regler), im Schlepper taugen die nicht die Bohne, schaukeln sich alle naselang auf, konstante Teillast kannst Du damit vergessen. Im Schlepper brauchst Du einen RQV Regler (Alldrehzahl-Regler) oder den Nachfolger, RSV :)
      Besten Gruß
      Kai-Uwe