Werkzeug selbstgemacht

      Werkzeug selbstgemacht

      Hallo

      Vor einigen Jahren habe ich mal einen Bosch Hydraulikblock gekauft,
      der , nach dem ich ihn geöffnet habe, feststellen musste, ziemlich Marode war.

      Also mach das beste daraus.
      Die Reinigung war sehr mühsam, alle Dichtungen auch am Steuergerät waren platt.

      Der Druckzylinder war voller Rost und Riefen.

      Habe mir dann ein Schleifwerkzeug aus Holz gebaut, in die Bohrmaschine gespannt und
      mit Schleifpaste den Zylinder geschliffen.
      Das ging überraschend gut, wenns leichter wurde habe ich die Schrauben nachgezogen
      wodurch dann das Holz zusammen gedrückt wurde.

      Heute habe ich den Block an meinem kleinen Deutz wo er sehr gute Dienste leistet.

      Gruß
      Heiner
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      Hallo Heiner,

      manchmal muss man eben einfach kreativ sein und sich gute und preiswerte Alternativen zu teurem Spezialwerkzeug ausdenken. Das erinnert mich an meinen Lenkradabzieher. Der Abzieher auf dem letzten Bild ist übrigens auch ein Selbstbau aber nicht von mir, nur ausgeliehen...

      Gruß Jörg
      _______________________________________________
      Perfekt 301; 12/64; LFE-Frontlader; 2. Hand; 2600 BStd
      Mitglied Nr. 4647 bei den Bulldog und Schlepperfreunden Württemberg

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „alteroberfoerster“ ()

      Das ging ja wirklich gut. Auf die Idee wäre ich nie gekommen.

      Was für ein Hydraulikblock ist das? D15?
      Unsere Trecker - auch bei YouTube
      Deutz D15, Baujahr 1959
      Deutz D40.1S, Baujahr 1964
      Güldner ALD 8H, Baujahr 1960
      R25C, Baujahr 1951
      R27, Baujahr 1955
      R332 Granit, Baujahr 1961
      R332 Granit, Baujahr 1962
      R442 Brillant, Baujahr 1961
      Moin Ralf

      Von meinem F2L612-6 mit 18 PS Bj 1956.

      Gruß
      Heiner
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Heiner.H“ ()

      Hallo Heiner,
      das Ergebnis sieht top aus. Ich hatte mir mal was ähnliches zum polieren gebaut, ich wollte einen Gewehrlauf polieren. Das war eine Vorderlader Muskete aus dem 18. Jahrhundert. Das Prinzip war fast das gleiche, ich habe Beilegescheiben genommen die im Durchmesser kleiner als der Durchmesser des Laufes waren. Zwischen den einzelnen Scheiben habe ich etwas größere Scheibe aus Leder mit eingespannt. Jetzt ging es genau so weiter wie du es oben beschrieben hast. Ich war dann auch zufrieden mit dem Ergebnis. Nach dem die Muskete dann neu beschossen wurde, konnte sie auch wieder mit auf den Schießstand.
      Gruß Alexander