Kavitation Lochfras an Laufbuchsen von Diesel Motoren.

      Eigentlich war ich immer der Auffassung, Kavitation würde bei mechanischen Teilen, wie Wasserpumpen und Schiffsschrauben oder im brennraum auftreten. Dort sieht man sie häufiger. Als mein D57 die Kopfdichtung am 4. Zylinder durch hatte, sahen Kolbenboden und Kopf aus wie kugelgestrahlt und mit kleinen Mulden übersäht.
      Bei Laufbuchsen, insbesondere bei MercedesV8 der SK-Reihe, hielt ich das immer für Rostfraß bedingt durch schlechtes Kühlmittel.

      Kavitation gibts allerdings auch an Nassbuchsen. Dort treten Mikroschwingungen auf und sprengen Teilchen aus dem Mantel.
      Dies geschieht durch unruhig laufende Kolben oder schlecht sitzende Nassbuchsen.
      Auch fehlendes Kühlmittel, welches den Siedpunkt herabsetzt und nicht zuletzt fehlender Überdruck im Kühlsystem unterstützen die Kavitation.

      ms-motorservice.com/fileadmin/…nderlaufbuchsen_54371.pdf

      mpulse.mahle.com/de/do-and-get/cavitation.jsp

      pierburg-service.de/ximages/ks_si_0009_de_web.pdf
      Gruß Marc

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Reviermarkierer“ ()

      Wenn man sich mit dem Thema näher befasst fällt einiges auf was an einem Schlepper verbessert werden kann um der Kavitation vorzubeugen. Ich habe mir nie so richtig Gedanken gemacht wenn der Kühlerdeckel nicht richtig dicht ist Hauptsache es läuft nix raus. Wenn ich aber jetzt sehe, dass der Druck im Kühlsystem mit verantwortlich ist und somit eine Kavitation begünstigt werde ich das mal versuchen zu verbessern.
      Gruß Alexander
      Ja Thomas das mache ich schon seit Jahren ich habe eine fertige Mischung im Kühlsystem.
      Gruß Reiner

      R 901AS,B 601S,B 601L,R 28A,R 40 Bj.1946,R 40Bj.1944, MF 294 AS, Case Puma 230 CVX
      14.Volkmarster Trecker-Treffen mit Trecker-Treck am 01.06.-02.06.2019
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      Material ist angekommen Bild 1
      Als erstes kommen die neuen O-Ringe in die gereinigte nut Bild 2
      Vorm einsetzen der Laufbuchsen wird diese unten am Rand eingeölt damit sie leicht in den O-Ring flutscht Bild 3
      Dann kommt die Laufbuchse in den Block und wird vorsichtig auf den O-Ring aufgesetzt. Bild 4
      Als nächstes wird die Buchse in den O-Ring gedrückt aber mit Gefühl Bild 5
      Das ganze drei mal und schon sind die neuen Buchsen auf ihrem Platz.
      Bilder
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      Wenn wir schon mal so schön dran sind machen wir noch die Kolben mit den Ringen fertig und bauen die dann noch ein.
      Zu den Ringen Bild 1 der Öl Abstreifer der hat eine Feder innen drin die Öffnung der Feder ich genau gegenüber zur Öffnung des Kolbenrings zu verbauen.
      Bei einigen Ringen ist vorgegebenen wie diese verbaut werden diese sind mit TOP gekennzeichnet Bild 2
      Mit einer Kolbenringzange kann man die Ringe so spreitzen das sie nicht brechen und sich auf den Kolben ziehen lassen Bild 3 & 4
      Bilder
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      Wenn die Ringe drauf sind werden diese verdreht das jede Drittel Umdrehung eine Öffnung ist. Wenn die Öffnung genau übereinander sind geht zuviel Kommunion verloren Bild 1
      Bild 2 nun kommt das Pleul an den Kolben auf richtige Position des Pleuls achten und ganz wichtig alles gut mit Öl montieren. Sicherungsringe nicht vergessen und kontrollieren ob sie richtig drin sind. Bild 3 wie kontrolliert man das indem man ein Auge des Seegerrings mit der Zange aufspiest und dann denn Ring dreht wenn man den Ring drehen kann ist er richtig in der Nut.
      Bild 4 die Pleuel sind ja durchgehend nummeriert es ist unbedingt drauf zu achten das die Nr die gleiche ist und die Nr auf einer Seite des Pleuls sind denn in diesem Zustand sind die Pleuel bei der Herstellung bearbeitet worden und nur so passen sie.
      Bild 5 hinter dem Pleullager sollte alles schön sauber und trocken sein, dagegen sollte das Pleullager gut geölt werden. Vorm zusammensetzen rundherum und nochmals Öl auf den Kurbelzapfen machen.
      Bild 6 mit einem Kolbenringspannband werden die Kolbenringe nachdem der kpl Kolben eingeölt wurde zusammen gespannt und dann richtig herum in die Laufbuchse eingesetzt.
      Leider war ich beim einsetzten der Kolben so in meinem Element das ich vergessen hab Bilder zu machen) (
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      So alles ist drin was rein gehört.
      Kopfdichtung drauf aber richtig rum, manche sind beschriftet andere nicht da muss man prüfen ob alle Bohrungen die gebraucht werden frei sind.
      Heute Abend gibt es die letzten Bilder da kommt dann der Kopf noch drauf.
      Was ich schon mal verraten kann der Motor läuft.
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      Jetzt habe ich im Eifer noch auf dem Wischtelefon Bilder gelöscht. Naja den Kopf am besten mit 2tem Mann auflegen die Schrauben am Gewinde und am Bund schön einölen damit wir beim anziehen nicht zuviel Reibung haben und damit die Anzugswerte verfälschen. Der Kopf wird von der Mitte her nach außen hin angezogen es gibt eine bestimmte Reihenfolge.
      Dann kommt auf die Ventile und auf die Stöselstangen Öl bevor die Kipphebelwelle montiert wird. Dann kommt noch der Kleinkram rund herum. Ventile einstellen, Düsen abdrücken und einbauen, Ölwanne wieder anbringen, Öl und Filter neu, Luftfilter neu Kühlmittel neu,Kraftstoffanlage entlüften, starten. :) :)
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      Ich finde eure Ansichten ja ok aber bitte nicht mehr in diesem Thread die Diskussion ausweiten. Es ist die ganze Zeit schön beim Thema geblieben. Danke :)

      Wie soll es denn mit der Rechtschreibung klappen wenn man auf dem Wischtelefon alles vorgeschrieben bekommt. So jetzt bitte beim Thema bleiben.

      @ Hallo Stefan ich habe es mal verschoben.
      Gruß Reiner